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„Ich war Hitlers Trauzeuge“

„Ich war Hitlers Trauzeuge“

Ostersonntag 1945. In Berchtesgaden, Adolf Hitlers Lieblingsort in den bayerischen Bergen, wird zum 13. Mal der große Volkslauf „Wir laufen für den Führer“ gestartet. Tausend Kilometer in 20 Etappen durch das Tausendjährige Reich. Wie jedes Jahr soll der Sieger am 20. April Adolf Hitler in Berlin persönlich zum Geburtstag gratulieren. Das ist der 1. Preis.

Doch anders als in den Jahren zuvor können im April 1945 nur noch wenige Läufer mitmachen. Das Deutsche Reich liegt in Trümmern, von Westen und Osten dringen die alliierten Truppen immer weiter vor, Luft- und Tieffliegerangriffe sind an der Tagesordnung. Die Organisatoren müssen die Teilnehmer regelrecht rekrutieren, sodass viele seltsame Gestalten darunter sind.

Die meisten sehen aus, als würden sie die bevorstehenden Strapazen nie und nimmer überstehen. Das passt Leni Riefenstahl gar nicht. Die berühmte Filmregisseurin soll anhand des Volkslaufes den großen Durchhaltefilm drehen. Da fällt ihr Blick auf einen großen, blonden, jungen Mann, der von Polizisten zur Exekution geführt wird. Die resolute Leni sorgt kurzerhand dafür, dass dieser Bilderbucharier namens Paul Renner für den Lauf verpflichtet wird.

Was sie und die Organisatoren nicht wissen: Paul heißt eigentlich Harry Freudenthal, ist ein Berliner Jude, war seit 1941 in Wien als „U-Boot“ untergetaucht und befand sich als Pilger getarnt auf dem Weg nach Santiago de Compostela, in der Hoffnung, die letzten Wochen der Naziherrschaft auch noch lebend zu überstehen.

Mit großer Lust am‎ historischen Detail und der Absurdität der Ereignisse in den letzten Wochen des Dritten Reichs erzählt Peter Keglevic die Lebensgeschichte eines Berliner Juden, der es bis in den Führerbunker schafft und dessen Schicksal aufs engste mit dem von Adolf Hitler verbunden ist.

Peter Keglevic, geboren 1950 in Salzburg und gelernter Buchhändler, ist ein erfolgreicher TV-Regisseur, ausgezeichnet u.a. mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis. Seit über 20 Jahren hat er für „Laufen für den Führer“ und die Lebensgeschichte von Harry Freudenthal recherchiert. „Ich war Hitlers Trauzeuge“ ist sein erster Roman.

SPECIAL zu Peter Keglevic »Ich war Hitlers Trauzeuge« https://www.randomhouse.de/SPECIAL-zu-Peter-Keglevic-Ich-war-Hitlers-Trauzeuge/Wie-alles-begann/aid77014_14658.rhd

Verlag: https://www.randomhouse.de/

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Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“

Stefan Beuse - "Das Buch der Wunder"

Ein ebenso spannender wie poetischer Roman über die größte aller Sehnsüchte: der nach uns selbst.

Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“ https://pragenturhannover.wordpress.com/2017/03/28/stefan-beuse-das-buch-der-wunder/

Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“

Ein ebenso spannender wie poetischer Roman über die größte aller Sehnsüchte: der nach uns selbst.

Stefan Beuse – „Das Buch der Wunder“ https://pragenturhannover.wordpress.com/2017/03/28/stefan-beuse-das-buch-der-wunder/

Familienbild mit dickem Kind

Familienbild mit dickem Kind

Ein altes Familienfoto. Ich sehe dieses Bild wie durch fließendes Wasser. Wer waren diese Frauen und Männer wirklich? Waren sie so rau und streng, wie sie aussahen? Liebten oder ertrugen sie sich? Was würden sie erzählen, wenn sie die Gewohnheit hätten, von sich zu erzählen, die ihnen gewiss fehlt?

Familienbild mit dickem Kind https://hannoversued.wordpress.com/2016/12/22/familienbild-mit-dickem-kind/

Familienbild mit dickem Kind

familienbild-mit-dickem-kind

Ein altes Familienfoto. Ich sehe dieses Bild wie durch fließendes Wasser. Wer waren diese Frauen und Männer wirklich? Waren sie so rau und streng, wie sie aussahen? Liebten oder ertrugen sie sich? Was würden sie erzählen, wenn sie die Gewohnheit hätten, von sich zu erzählen, die ihnen gewiss fehlt?

In ihrer Kindheit hat Margherita immer eine Schar von Tanten und Großtanten um sich: die sanfte Polonia, die als Hebamme alle im Dorf auf die Welt gebracht hat, Michin, die Seelenverwandte mit dem scharfen Witz, die schon als junges Mädchen mit ihren Schwestern in die Fabrik arbeiten geht, und vor allem Ninin, der Fixstern in dieser bitterarmen piemontesischen Bauernfamilie: Ninin mit ihrer unermüdlichen Arbeit und Hingabe für ihre Geschwister, für die Neffen und Nichten, auch für Maria, das Auswandererkind, das mit acht Jahren allein aus Amerika zurückkommt. Maria ist die erste der Familie, die sich mit einem Laden selbständig macht.

Über ein Jahrhundert umspannt Margherita Giacobinos persönliche Familiensaga, in der sie die Ränder der großen Geschichte erkundet und vor allem den Frauen ein Denkmal setzt. Es ist eine Geschichte von bitterer Armut und harter Arbeit, eine Geschichte von Auswanderung und Wanderarbeit, von der Kriegsgefangenschaft des Vaters im fernen Deutschland, aber auch die Geschichte des ökonomischen Wandels und einer allmählichen Emanzipation der Frauen.

Margherita Giacobino, geboren 1952, lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Regisseurin in Turin. Sie übersetzte u.a. Werke von Emily Brontë und Gustave Flaubert ins Italienische. In Deutschland wurde sie vor allem mit ihrem Roman Hausfrauen in der Hölle und der literarischen Travestie Elinor Rigby – Eine Amerikanerin in Paris bekannt.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Der gute Banker

Der gute Banker

Hat Claude Martingale gehofft, er könne seinem Leben als Banker durch seinen Umzug von Paris nach Dublin die ersehnte Wende geben? Sein neuer Job in der aufstrebenden Bank von Torabundo raubt ihm jedenfalls schnell jegliche Illusion. Auch hier verbringt er, wie alle seine Kollegen, seine Tage und Nächte einzig im Dienste des Geldes.

In diese lähmende Eintönigkeit platzt der Schriftsteller Paul, der, auf der Suche nach neuem Stoff, Claude zu seinem modernen Jedermann erkoren hat, zum Helden seines künftigen literarischen Meisterwerks. Unter Pauls höchst erfindungsreichem Einfluss wird Claudes Leben tatsächlich aufregender, besonders als die schöne griechische Kellnerin Ariadne ins Geschehen tritt.

Doch Paul treibt ein doppeltes Spiel, und auch die Bank von Torabundo erweist sich als weniger ehrenwert als erhofft: zwielichtige Übernahmen, dubioser Derivatehandel und eine neue Unternehmensstrategie, die sich »kontraintuitives Handeln« nennt – kann das alles gut gehen?

Paul Murray, geboren 1975, studierte Englische Literatur und Creative Writing an der University of East Anglia. Danach arbeitete er als Buchhändler. Nach An Evening of Long Goodbyes (2005) und dem Bestseller Skippy stirbt (2011) ist dies sein dritter Roman. Er lebt in Dublin und gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der irischen Literatur.

Verlag: http://www.kunstmann.de/

Der gute Banker

der-gute-banker

Hat Claude Martingale gehofft, er könne seinem Leben als Banker durch seinen Umzug von Paris nach Dublin die ersehnte Wende geben? Sein neuer Job in der aufstrebenden Bank von Torabundo raubt ihm jedenfalls schnell jegliche Illusion. Auch hier verbringt er, wie alle seine Kollegen, seine Tage und Nächte einzig im Dienste des Geldes.

In diese lähmende Eintönigkeit platzt der Schriftsteller Paul, der, auf der Suche nach neuem Stoff, Claude zu seinem modernen Jedermann erkoren hat, zum Helden seines künftigen literarischen Meisterwerks. Unter Pauls höchst erfindungsreichem Einfluss wird Claudes Leben tatsächlich aufregender, besonders als die schöne griechische Kellnerin Ariadne ins Geschehen tritt.

Doch Paul treibt ein doppeltes Spiel, und auch die Bank von Torabundo erweist sich als weniger ehrenwert als erhofft: zwielichtige Übernahmen, dubioser Derivatehandel und eine neue Unternehmensstrategie, die sich »kontraintuitives Handeln« nennt – kann das alles gut gehen?

Paul Murray, geboren 1975, studierte Englische Literatur und Creative Writing an der University of East Anglia. Danach arbeitete er als Buchhändler. Nach An Evening of Long Goodbyes (2005) und dem Bestseller Skippy stirbt (2011) ist dies sein dritter Roman. Er lebt in Dublin und gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der irischen Literatur.

Verlag: http://www.kunstmann.de/